Die kleinste taktische Einheit in der Feuerwehr ist ein Trupp. Das bedeutet das immer mindestens 2 Kameraden einen Auftrag abarbeiten. Im Trupp ist es wichtig das die Aufgabenteilung klar ist, das man sich kennt und weis was der Gegenüber im Stande zu leisten ist. Kurzum man muss sich aufeinander verlassen können.
Mitunter der anspruchsvollste Einsatz für die Kameraden ist der Einsatz, bei dem umluftunabhängiger Atemschutz getragen werden muss. In der laufenden Ausbildung ging es heute in der Theorie um die Unfallverhütungsvorschriften für Atemschutzgeräteträger und um die verschiedenen notwendigen Erfassungen der Atemschutzüberwachung. In der Praxis ging es im ersten Teil um den Gerätekurztest vor einem Einsatz und um das richtige Anlegen und Tragen der Atemschutztechnik.
Im zweiten Teil wurde deutlich warum man sich auf seine Kameraden verlassen können muss. Es wurde ein Atemschutznotfall simmuliert bei dem 1 Träger keinen Luftvorrat mehr aus seinem Gerät entnehmen konnte. Unter Nullsicht musste der eine Kamerad seinen Zweitanschluss vorbereiten und der andere Kamerad seinen Luftanschluss von seinem Gerät trennen und mit dem Zweitanschluss des anderen Kameraden verbinden.
Klingt einfach, ist es aber nicht und wird im Stress sicher noch komplizierter. Deshalb müssen das alle Atemschutzgeräteträger auch beherschen.

