„Was lange währt, wird endlich gut“ Ein Klassikerspruch der darauf verweist, das manche Dinge viel Geduld, Zeit oder harte Arbeit erfordern, um am Ende mit einem besseren Ergebnis belohnt zu werden.

Das trifft auch auf unser Grundfahrzeug der Feuerwehr, dem Löschgruppenfahrzeug, zu. So mussten wir in den vergangenen Jahren mit vielen Technikausfällen kämpfen. Immer wieder musste Zeit und Arbeit, in gebrauchte Technik, investiert werden, um einsatzbereit zu bleiben.

Anlässlich des Sommerempfangs der Stadt Brandenburg zogen der Innenminister des Landes Brandenburg Dr. Jan Redmann und Oberbürgermeister Daniel Keip einen Schlussstrich unter das leidgeplagte zurückliegende Kapitel. Erstmals in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Brandenburg an der Havel wurde ein werksneues Fahrzeug der Kategorie Löschgruppenfahrzeug übergeben. Statt nur in ein Löschgruppenfahrzeug zu investieren wurde ein Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF20 mit einem Fahrzeugwert von 600TSD € beschafft. Der Kaufpreis wurde jeweils hälftig vom Land Brandenburg und der Stadt Brandenburg an der Havel bestritten. Damit steht der FF-Brandenburg umfangreiche und moderne Einsatztechnik, für die stark gewachsenen Einsatztätigkeiten, zur Verfügung.

Besonders gefreut hat uns, dass unsere Freunde der FF-Grimma an diesem erfreulichen Ereignis teilgenommen haben.

Vielen Dank für das tolle Geschenk anlässlich der Fahrzeugübergabe. Zu sehen ist das HLF-Grimma und das HLF-Brandenburg vor der Mulde in Grimma, gedruckt auf Schiefertafel.

Bereits am 19.06. reiste unser Ortswehrführer mit zwei Maschinisten und dem Technikverantwortlichen des Amtes zu Rosenbauer in Luckenwalde, um das Fahrzeug dort vom Hersteller zu übernehmen.

Seit der Abholung des Fahrzeugs wird intensiv ausgebildet. Die geplante Indienststellung und damit Ablöse des 25 Jahre alten Löschgruppenfahrzeugs LF16-Schlingmann ist der 20.07.2026.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, der SVV, dem ehemaligen Oberbürgermeister Steffen Scheller, dem Beigeordneten Thomas Barz, den hauptamtlichen Kameraden und dem Land Brandenburg für diese Zukunftsinvestition.